Tschüss, 2015!

Politisch gesehen muss man diesem Jahr nicht wirklich nachweinen. Mir fällt es schwer, ein Thema zu finden, bei dem man sagen könnte, da bewegt sich was in die richtige Richtung. Außer vielleicht, dass die unerträglichen Social Justice Warriors hier und in den USA langsam doch etwas Gegenwind bekommen.

Wirtschaftlich sind wir mit Mindestlohn und Mietpreisbremse ein großes Stück in Richtung Planwirtschaft gegangen. Steuererhöhungen oder schuldenfinanzierte Investitionsprogramme sind eine Sache, aber den Preismechanismus außer Kraft zu setzen legt wirklich die Axt an die Grundpfeiler der Marktwirtschaft.

Der Preis für das Geld selber wird ja schon lange vom Falschgelddrucker Draghi durch Niedrigzinspolitik und Ankäufe von Staatsanleihen manipuliert, womit er gleichzeitig seinen Kumpels vom Club Med den Haushalt finanziert. Das Tüpfelchen auf dem I dabei war die Aufdeckung, dass Italien und Frankreich sich selber nochmal heimlich einen 500-Milliarden-Schluck aus der Pulle genehmigt haben. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Euro immer weniger wert ist, und wir mit jedem Kauf in USA und Fernost indirekt die italienischen Staatschulden subventionieren.

Die Staatsschulden Griechenlands dagegen zahlen wir jetzt ganz direkt. Das sogenannte dritte Rettungspaket ist nichts anderes als unser Zuschuss zum griechischen Haushalt, den wir jetzt regelmäßig alle drei Jahre berappen werden, bis sich die Eurokraten trauen, das zum fixen Staatenfinanzausgleich umzudeklarieren.

Allerdings sind das nur Peanuts im Vergleich zu den Kosten, die wir uns mit der unqualifizierten Massenzuwanderung der sog. Flüchtlinge eingehandelt haben. Das wird vom finanziellen Umfang her eine zweite Energiewende. Auch wenn es momentan aussieht, als könnten wir uns das alles locker leisten; sobald die Babyboomer in Rente gehen und sich dann mit den zugewanderten Analphabeten um Sozialtransfers streiten, während wir gleichzeitig unsere Eurokredite abschreiben müssen, werden wir uns wünschen, in guten Zeiten die eine oder andere Lokalrunde weniger geschmissen zu haben.

Überhaupt wird das Leben etwas ungemütlicher werden, wenn ein paar Millionen tribalistische Fundamentalisten feststellen, dass hier in ihren Elendsvierteln für unqualifizierte Herrenmenschen doch nicht Milch und Honig fließen. Die Anschläge in diesem Jahr in Dänemark, Frankreich und den USA, ausgeführt durch „Einheimische“, waren darauf nur ein kleiner Vorgeschmack, denn dank der erleuchteten Führer der westlichen Welt und ihres Abkommens mit Iran werden islamische Fundamentalisten auch bald über Nuklearwaffen verfügen. Ob dann zuerst Tel Aviv, New York oder vielleicht doch das dann maximal bereicherte Berlin zum Ziel wird, wer weiß.

Nun gut.

Jetzt zum Positiven: Selten wird etwas so heiß gegessen, wie es gekocht wird, und unser Glück hängt zumindest heute noch nicht wirklich von Angela Merkel und ihrer Politik ab.

Also nicht die Hoffnung verlieren und verbittern; manches, vielleicht sogar vieles wird wirklich besser laufen als wir es heute erwarten. Und bei aller Kritik an Fehlentwicklungen dürfen wir nicht den einzelnen Menschen und seine Würde aus dem Blick verlieren.
Und falls doch alle Stricke reißen sollten, gibt es ja noch ein paar relativ friedliche und freundliche Länder in Osteuropa, die Plätze für Asylbewerber aus Westeuropa frei halten wollen. 🙂

In diesem Sinne einen Guten Rutsch!

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