Was tun gegen die Islamisierung?

1. Leugnen

In vielen Regionen gibt es keine Anzeichen einer Islamisierung. Kein vernünftiger Mensch hat was gegen Dönerbuden, und was in Hinterhofmoscheen gepredigt wird, weiß ja auch niemand so genau und wir wollen es auch nicht wissen. Wenn der Anteil von Muslimen an der Bevölkerung bis 2030 von heute 5% auf dann 7% steigt, ist das ja keine Katastrophe. Also wo ist das Problem?

Nun, was uns nachdenklich machen sollte – bereits heute verursachen Muslime von allen Zuwanderern mit Abstand die meisten Probleme; nicht umsonst gibt es eine Islamkonferenz (und keine Italiener- oder Buddhistenkonferenz). Sie sind nicht nur weit überdurchschnittlich in der Arbeitslosen- und Kriminalitätsstatistik vertreten, sondern stechen auch mit Sonderwünschen hervor wie separaten Schwimmzeiten oder Halal-Essen in Schulen und Kantinen, und sind häufig schnell beleidigt. Vielleicht wird auch durch diesen Nervfaktor und nicht allein durch Vorurteile der Anteil an Muslimen überall so stark überschätzt.

Hinzu kommt, dass einzelne Gebiete vor allem in Großstädten bereits heute sehr hohe Anteile an Muslime aufweisen, was mancherorts dazu führt, dass Islamisten ihre Vorstellungen von Moral im Viertel durchzusetzen versuchen. Das betrifft primär – s. Scharia-Polizei – zuerst andere Muslime, vor allem muslimische Mädchen, die sich nicht den islamischen Moralvorstellungen unterordnen wollen. Zunehmend macht sich aber auch bemerkbar, dass auch ein großer Teil, 50-60%, der europäischen Muslime homophobe und antisemitische Ansichten vertritt, was Schwule und Juden nach der Verfolgung durch Nazis erneut in Gefahr bringt. Es ist naiv zu glauben, dass, wenn Menschen aus failed states zu uns kommen, sie die Ursachen für den failed state komplett hinter sich lassen.Viele wollen vielleicht die Armut, aber nicht die Scharia zurücklassen.

Und neben häufiger werdenden Terroranschlägen und –warnungen lässt sich auch nicht leugnen, dass schon die allgemeine Angst vor einem wütenden Mob bei uns zu vorsorglicher Unterwerfung unter islamische Empfindsamkeiten geführt hat.

Mit Leugnen kommt man also nicht sehr weit. Außer wenn man erst dann von einer Islamisierung sprechen will, wenn jeder fünfmal am Tag gen Mekka beten muss.

2. Ignorieren

Wenn man keine allzu dicke Lippe riskiert wie diese unvorsichtigen Karikaturisten und nicht gerade in einer muslimischen Hochburg lebt, sollte man doch die nächsten 50 Jahre einigermaßen unbehelligt leben können. Wozu also durch Kritik sich in Gefahr begeben, erschossen  oder – noch schlimmer! – als Rassist enttarnt zu werden?

Es gibt halt auch andere Schätzungen zur Bevölkerungsentwicklung, die nicht die Hoffnung teilen, dass sich die Kinderzahl muslimischer Einwanderer früher oder später an die der einheimischen Bevölkerung anpassen wird, und z.B. für UK 2050 von 40-50% Muslimen ausgehen. Auch wenn diese Schätzungen wohl übertrieben sind, so ist doch der Anteil an Muslimen bei Neugeborenen doppelt so hoch wie an der Gesamtbevölkerung. Daraus lässt sich also ziemlich sicher schließen, dass im Laufe einer Generation sich auch der Anteil der Muslime hier verdoppeln wird. In Frankreich z.B. sind 25% aller Schüler Muslime.

Weltweit gibt es beunruhigende Beispiele, wie schnell sich mit steigendem muslimischen Bevölkerungsanteil das Konfliktpotential steigert. Nicht nur der ehemals überwiegend christliche Libanon versank dadurch im Bürgerkrieg. Schon bei uns bekommt man zunehmend das Gefühl vor der Entscheidung zu stehen, ob der Islam oder das Judentum zu Deutschland gehören soll.

Spätestens unsere Kinder werden das Problem nicht mehr ignorieren können. Außer wenn sie bis dahin konvertiert sind.

3. Handeln

Es wird bereits gehandelt. Mehr Willkommenskultur, mehr Islamkonferenzen, mehr Sozialindustrie. Ich will das nicht abkanzeln; natürlich ist alles nützlich, was die Integration fördert oder was dazu führt, dass sich der Islam und mit ihm die Muslime modernisieren. Auch wenn ich glaube, dass zu viel Zuckerbrot und zu wenig Peitsche der Integration eher schaden, weil man bei uns eben auch unintegriert in Parallelgesellschaften gut leben kann.

Schlechte Perspektiven sind allerdings nicht der einzige Grund für den zunehmenden Fundamentalismus unter muslimischen Jugendlichen, der noch bei ihren Eltern kaum ein Thema war. Die Re-Islamisierung der Türkei unter Erdogan spielt eine Rolle, genau wie die Gelder der Golfmonarchien, mit denen diese ihren Steinzeitislam nach Europa exportieren. Wenn man sieht, wie verzweifelt bei uns das Bionade-Biedermeier-Milieu nach dem Sinn des Lebens sucht, und dabei, weil Religion bei uns verbrannt ist, der Esoterik zum Opfer fällt, dann kann man sich schon vorstellen, dass ein ohne jeder Selbstzweifel auftretender fundamentalistischer Islam vielen attraktiv erscheint.

Der Westen hat nicht mehr die Anziehungskraft, um mit dem Furor des Islam zu konkurrieren; sei es, weil seine Wirtschaftskraft mit zunehmender Sozialdemokratisierung erlahmt, sei es, weil kaum noch jemand bereit ist, seine Werte zu verteidigen.

Daher denke ich, dass wir mit Überzeugungsversuchen alleine nicht weit kommen werden, sondern härtere Maßnahmen brauchen, wenn wir unseren way of life bewahren wollen.

Islamischem Fundamentalismus muss ohne Angst vor Vorwürfen von Rassismus oder Islamophobie überall  konsequent entgegengetreten werden, sei es bei frauenfeindlichen Bräuchen wie Zwangsheiraten bis hin zum Ehrenmord, bei muslimischem Antisemitismus oder mafiösen Zuständen in tribalistischen “Großfamilien”.

Nicht nur wegen der Islamisierung, sondern wegen der Sicherung der Sozialsysteme insgesamt müssen wir damit Schluss machen, dass sich Kinderkriegen nur noch für die Unterschicht lohnt, denn damit ziehen wir das radikale, zum großen Teil islamische Proletariat von morgen heran. Clintons Reformen in den USA zeigen, wie das geht.

Zum anderen ist es unbedingt erforderlich bei der Einwanderung auf die berufliche Qualifikation zu achten – was immerhin allmählich erwogen wird. Weder Familiennachzug noch Missbrauch des Asylrechts dürfen ein Einfallstor für unqualifizierte Einwanderung und damit weitere Ghettobildung bleiben.

Allerdings schützt Qualifikation nicht immer vor Radikalisierung. Daher müssen wir auch die kulturelle Kompatibilität bewerten, die Fähigkeit, sich möglichst problemlos in das aufnehmende Land zu integrieren, und damit mehr Einwanderung sozialverträglich zu ermöglichen. Natürlich ist das keine einseitige Sache – auch das aufnehmende Land verändert sich. Aber wenn das erfolgreich passiert, ist das eben die vielbeschworene Bereicherung, während man dagegen die Situation in den Vorstädten von Paris oder London nur noch als Invasion begreifen kann.

Was sind denn Kriterien für kulturelle Kompatibilität? Das kann man z.B. an Statistiken festmachen, wie eben dem Anteil der bisherigen Einwanderer aus bestimmten Ländern oder Kulturen an der Arbeitslosen- und Kriminalitätsstatistik. Ist es ein Problem, dass man dabei Einwanderer wegen ihrer Gruppenzugehörigkeit diskriminiert? Ja, das ist es. Aber ich halte eine solche Diskriminierung von potentiellen Einwanderern im Gegensatz etwa zu Menschen, die bereits hier leben, für vertretbar. Wenn man weiß, dass unter 1000 arabischen Einwanderern 800 Antisemiten sind, die anschließend mit judenfeindlichen Sprüchen durch die Straßen ziehen werden, dann muss man sich schon fragen, ob man die 1000 lieber nicht ins Land lässt. Anders halt als bei der beruflichen Qualifikation kann man bei einem Einwanderungswilligen nicht wirklich individuell beurteilen, ob er ein liberaler Demokrat oder ein fundamentalistischer Fanatiker ist.

Gruppenbezogene Kriterien können aber natürlich kein KO-Kriterium sein; auch wenn Muslime überproportional viele Problembären stellen, sind gleichzeitig viele liberaler und bessere Demokraten als Du und ich. Daher müssen im Zweifel individuelle Überlegungen Vorrang haben (zusätzlich zum Asylrecht oder zur humanitären Aufnahme von Flüchtlingen, was von solchen Überlegungen ja völlig unberührt bleibt). Aber ich denke schon, dass es vertretbar ist, ähnlich wie bei den sog. “sicheren Herkunftsländern” im Asyl auch bei der Einwanderung Ländern wie dem Libanon einen Punktabzug geben, wenn z.B. 90% aller Libanesen in Deutschland von Sozialhilfe leben. Sobald sich die problematischen Gruppen integriert haben, führt das automatisch auch wieder zu besseren Chancen für neue Einwanderer aus diesen Gruppen.

Handeln wir, solange das noch möglich ist. Es ist unser gutes Recht, unsere demokratische Kultur individueller Freiheit zu verteidigen; sie ist das beste, was die Menschheit bisher zustande gebracht hat.

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3 Antworten zu Was tun gegen die Islamisierung?

  1. Werwohlf schreibt:

    Zum Leugnen und Ignorieren: Natürlich, aufrgund medialer Verdummung können wir uns nichts anderes mehr vorstellen. 5% oder 7%, das ist doch kaum merklich. Was haben die alle nur. Aber 5% insgesamt können eben auch 80% an ganz bestimmten Orten sein, die Lebenswirklichkeit auch der dann lediglich 20% sind – diese sammeln dann die Erfahrungen, die sich andere gerne ersparen würden. Beziehungsweise froh sind, sich dank enstprechenden Einkommens auch von der Wohnlage her ersparen zu können. Sowas scheint insbesondere Journalisten nur schwer zu verklickern sein – das sind ja auch die Geistesgrößen, die dieselbe Frauenquote quer durch alle Branchen und Berufe haben wollen, so, als müsse jeder Teil dieser Gesellschaft exakt dieselbe Zusammensetzung haben wie die Gesellschaft insgesamt. Ich nenne das Kristallgleichstellungspolitik..

    Zum Handeln: Raed Saleh, der leider nicht neue Regierende in Berlin, hat aus meiner Sicht das ganze Problem deutscher Integrationspolitik treffend in einem Satz zusammengefasst.

    Denn wenn wir selbst unser Land nicht mögen, warum sollen es dann gerade die Migranten tun?

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-um-nationale-identitaet-als-ich-die-deutsche-fahne-hisste-13432392.html

    Es kann nicht darum gehen, sich Feindbilder zu schaffen, um dann auf diese einzuprügeln. Aber man muss wissen, wofür man ist, wofür man steht, welche Werte man verteidigen möchte. Und „Buntheit“ ist kein Wert an sich, ebenso wie der Wunsch, man möge in „interessanten Zeiten“ leben, kein frommer ist. Leider benutzt ein erheblicher Teil der veröffentlichten Meinung und der auf der Straße herrschenden Kräfte die Migration lediglich als Instrument, um genau diese Werte zu bekämpfen, die es eigentlich hochzuhalten gälte.

    Vom Gerede, man wolle verstärkt die Qualifikation der Einwanderer beachten, sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen bzw. auch das Kleingedruckte dazu lesen. Auch hier versagen unsere Qualitätsjournalisten leider auf breiter Front, indem sie z.B. eine Annäherung von Positionen der Union und der „Grünen“ konstatieren. Es gibt da aber einen entscheidenden Unterschied: Die einen wollen die Einwanderung Qualifizierter „statt“ der bisherigen, die anderen „zusätzlich“: Alle Äußerungen der linken Kräfte auf Konsistenz abgeklopft, führen nur zu einer einzigen Forderung: Alle rein, die es schaffen! Die es nicht schaffen oder erst gar nicht versuchen, werden ignoriert. Man kann sich ja auch als Gutmensch nicht um alle kümmern, sondern braucht nur so zu tun als ob. Das Ignorieren der Zurückgebliebenen und Gescheiterten ist da sehr hilfreich.

    Mindestens solange der Winterkorn seine Millionen kassiert, wird auch die Illusion fortbestehen, die Kosten könnten von anderen getragen werden. Aber die Folgen werden sich bald auch nicht mehr in den Schulen verheimlichen lassen, auf die breite Wählerschichten der „Grünen“ ihre Kinder schicken. Schaun mer mal.

    • weltsichtig schreibt:

      Toller Kommentar! Es wäre an der Zeit herauszufinden, welche Motive wirklich hinter diesen linken, antiwestlichen Einstellungen stecken. Gab ja gerade diese Studie, auf die ich verlinkt habe, die zeigt, wie weit verbreitet diese bei uns heute sind.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/studie-zum-linksextremismus-13443452.html
      Meine These wäre, dass diese Einstellungen sich gar nicht so sehr von denen unterscheiden, die Hitler an die Macht gebracht haben.

      • Werwohlf schreibt:

        Ich schreibe seit über 10 Jahren nur tolle Kommentare 😉

        Ja, die Studie erklärt viel. Es ist einfach so, dass vielen Linken alles verhasst ist, wofür dieser deutsche Staat steht. Sie hassen das Deutschsein an sich, sie hassen auch marktwirtschaftliche Freiheit. Und da sind Nichtdeutsche aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen gern genommene potenzielle Verbündete – das Kunststück, die aus miserablen heimatlichen Zuständen Geflohenen als letzte Hoffnung ins gelobte deutsche Land zu überführen, ohne die dort herrschenden Zustände gutzuheißen, scheint für Linke kinderleicht zu sein. Ich könnte mir das auch erklären, aber ich traue mich nicht, meine politischen Gegner für dermaßen dämlich zu halten…

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