Zwölf von Tausend Jahren

Anlass für diesen Text ist die Kontroverse um Rolf Sieferles Buch “Finis Germania”, das Ende Deutschlands. Aber eigentlich geht es hier nicht darum.

Sieferle wurde von einem Redakteur der FAZ der Holocaust-Leugnung bezichtigt, was er nicht getan hat, aber, was für ihn, würde er noch leben, den gesellschaftlichen Tod bedeutet hätte. Aber mit diesem Schmutz haben schon kompetentere Leute als ich aufgeräumt, sodass ich zu Sieferle nur noch anmerken will, dass seine Überlegungen zur gegenwärtigen Völkerwanderung auch meine diesbezüglichen Befürchtungen ziemlich genau treffen.

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Ein Siegertyp: der Mann der Gottesanbeterin

Einer der Twitter-Accounts, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den antiwissenschaftlichen Aberglauben aufzudecken, der in Teilen der akademischen Welt Fuß gefasst hat, @TheSafestSpace, hat mich auf die Diskussion aufmerksam gemacht, ob ein weiblicher UFC Champion eine Chance hätte gegen einen männlichen Boxweltmeister:

Es ist offenbar sexistisch anzunehmen, dass in der Regel eine Frau physisch im Kampf gegen einen Mann keine Chance hat. Genauso wie es nicht auch an der größeren Stärke und einem angeborenen Aggressionspotential liegt, dass viel mehr Frauen Opfer männlicher Gewalt werden als umgekehrt, sondern ausschließlich an einer patriarchalischen Erziehung.

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Trump. Und nun?

Wie schon beim Brexit lag ich auch mit meiner Vorhersage zur US-Präsidentschaftswahl falsch: ich hätte nie geglaubt, dass Trump gewinnt. Ich hab mich sogar lustig gemacht über seine Anhänger auf Twitter, die felsenfest von seinem Sieg überzeugt waren, obwohl alle Umfragen dagegen sprachen.

Vor der Wahl habe ich für Hillary plädiert, da sie mir als das kleinere Übel erschien. Allerdings war mir ihre Präsidentschaft nicht erstrebenswert genug, um da wirklich mehr als einen Finger zu rühren. Noch am Wahlabend sah alles nach einem sicheren Sieg für Hillary aus und das fand ich auch gut so. Einen unbeherrschten Egomanen wie Trump wollte ich mir nicht als Herr über den nuklearen Football vorstellen.

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Globalisten und Parochialisten

Die Bezeichnung “Globalist” wird gerne abwertend von den Trump-Anhängern in meiner Twitter-Timeline gebraucht, was mich zu der spöttischen Aussage veranlasste, dass die Rechten endlich ein genau so dummes Schlagwort haben wie die Linken mit dem “Neoliberalismus”.

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Individualismus hat seine Vorteile. Tribalismus auch.

Der Individualismus in seiner kollektiven Form als Ideologie für alle ist definitiv eine Erfindung der Neuzeit. In vorgeschichtlicher Zeit war ein Überleben außerhalb der Sippe nicht möglich. Erst die Stadtluft machte frei, und wirklich überflüssig wurde der Sippenverband für den Durchschnittsbürger erst durch die Sicherheit des Rechtsstaates und der Sozialversicherungen. Individualismus muss man sich leisten können. Die wenigsten sind zum Maverick geboren.

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It’s the biology, stupid!

Für moderne links-grüne Feministinnen gibt es zwei Wahrheiten:

  • Die Unterschiede in den Rollen, die Männer und Frauen in der Gesellschaft einnehmen, sind nicht biologisch begründbar, sondern sozial konstruiert.
  • Gentechnik ist Teufelszeug.

Ich prophezeie folgendes:

  • Es wird dank überwältigender Beweise nicht mehr lange dauern, bis Feministinnen nicht mehr die Augen davor verschließen können, dass Menschen eben doch nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommen, und daher ihre Umerziehungsmaßnahmen nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen scheitern werden.
  • Genau wie sie den Schutz der Natur dem neuen Götzen Klimaschutz und seinen Windmühlen und die Würde der Frau dem Appeasement gegenüber patriarchalischen Kulturen geopfert haben, werden sie ihre Ablehnung der Gentechnik einkassieren, sobald sie gemerkt haben, dass Genmanipulationen am Menschen der einzige Weg sind, die von ihnen erhoffte Gleichheit der Geschlechter in einer sozialistischen Gesellschaft zu erreichen.

Denn Brave New World ist im Grunde für regressiv-linke Feministinnen eine erstrebenswerte Utopie.

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Die Grenzen des Rechtsstaates

Der Erfolg des Westens beruht zu einem großem Teil auf seinen rechtsstaatlichen Grundsätzen. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen; es wurde schon oft genug beschrieben, dass Sicherheit für Leben, Freiheit und Eigentum vor Willkür und Vetternwirtschaft Voraussetzungen sind für das Florieren einer prosperierenden Marktwirtschaft.

Der Rechtsstaat beruht auf der Unschuldsvermutung und stellt durch weitgehende Rechte der Angeklagten soweit als menschenmöglich sicher, dass nur wirklich Schuldige verurteilt und bestraft werden. Und oberstes Ziel der Bestrafung ist eben nicht Rache, sondern – und da setzt man die Prioritäten vielleicht etwas unterschiedlich – Resozialisierung des Täters (meinen Linke) und Verhinderung künftiger Straftaten durch Haft und Abschreckung von Nachahmern (meine ich).

Aktuell sind einige Entwicklungen im Gange, die den Rechtsstaat gefährden, sei es in seiner Substanz, sei es in seiner Akzeptanz durch die Bevölkerung.

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